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Über die Stiftung

Die Stiftung wurde am 12. Mai 1993 in Szczecin/Stettin unter dem Namen „Fundatia Europea Pomerania“ gegründet und im Oktober 2004 in Stiftung „Europäische Akademie Külz-Kulice“ umbenannt.

Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist es, der durch den Zusammenbruch des „realen Sozialismus“ gewachsenen Weltfriedensverantwortung Europas durch Förderung der Aussöhnung zwischen dem polnischen und dem deutschen Volk zu dienen.

Mit dieser Zielsetzung pachtete die Stiftung im Dezember 1993 das vom Verfall bedrohte frühere Gutshaus der Familie von Bismarck in Kulice (dt. Külz) einschließlich einiger Wirtschaftsgebäude, des Parks und der Alleen auf 30 Jahre von der „Agentur für das landwirtschaftliche Eigentum des Staatsschatzes“, einer Treuhandgesellschaft des polnischen Staates. In den Jahren 1994/95 ließ die Stiftung das Gebäude rekonstruieren und zu einem modernen Tagungszentrum umbauen. Die Mittel für die Baumaßnahmen stellten das deutsche Bundesministerium des Innern und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit zur Verfügung.

Seit der Eröffnung des Konferenzzentrums im September 1995 organisierte die Stiftung in Kulice Tagungen, Seminare und Begegnungen mit deutsch-polnisch-europäischer Zielsetzung. Tausende von Deutschen und Polen lernten sich hier besser kennen. Außerdem initiierte die Stiftung zwei Buchreihen.

An der Jahreswende 2012/13 wurde die erfolgreiche und allgemein anerkannte Tätigkeit der Stiftung für einige Zeit unterbrochen. Im Jahr 2002 war die Tagungsstätte Külz-Kulice unentgeltlich in das Eigentum der Stettiner Universität übergegangen. Im Gegenzug sicherte die Hochschule der Stiftung damals ein unbefristetes Nutzungsrecht an dem Gebäude zu. Im Oktober 2012 kündigte die Universität den Vertrag mit der Stiftung und forderte sie dazu auf, die Tagungsstätte innerhalb von drei Monaten zu räumen. Proteste in der Presse und Interventionen von Politikern konnten die Hochschulverwaltung nicht umstimmen.

In der Konsequenz verlegte die Stiftung ihren Sitz nach Szczecin/Stettin. Gegenwärtig setzt sie ihre verlegerische Tätigkeit fort und begleitet deutsch-polnische Projekte in beratender Funktion. Außerdem organisiert sie Studienreisen sowie Tagungen und Seminare außerhalb von Kulice.